AfD BW | Breisgau Hochschwarzwald

Kommentar zum Artikel von Chefredakteur Fricker in der BZ: „Wir über uns“ (Ausgabe v. 26.7.17),

Harald Kraus                                                                  Eschbach, den 5. August 2017

AfD Breisgau/Süd-Markgräflerland                                              

Rappoltsteiner Str. 16

79427 Eschbach

 


Chefredakteur

Thomas Fricker

Badische Zeitung

Lörracher Str. 3

79115 Freiburg

 

Sehr geehrter Herr Fricker,


bedauerlich, dass Sie einem Leser der BZ die Antwort auf sein letztes Schreiben schuldig geblieben sind.


Gelegentlich lese ich die von Ihnen verfassten Kolumnen.


Ihre Ausführungen unter der Ankündigung „Wir über uns“ (Ausgabe v. 26.7.17), sollte wahrscheinlich Leser davon überzeugen, dass die BZ ein Medium der Tugend und Wahrhaftigkeit ist.


Grund Ihrer, verzeihen Sie mir, missionarisch anmutenden Zeilen, war der Bericht über eine Untersuchung des Medienwissenschaftlers Michael Haller in der gleichen Ausgabe. Darin kritisiert er die Berichterstattung in den Medien im Zusammenhang mit dem Thema Flüchtlingskrise (Einwanderungskrise wäre in diesem Zusammenhang der korrekte Terminus).


Ich zitiere: „…die von Journalisten beschriebene Wirklichkeit sei sehr weit entfernt von der Lebenswelt eines großen Teils ihres Publikums“, was Sie offensichtlich inspirierte in eigener Sache zur Feder zu greifen.


Zitat aus „Wir über uns“: „…auf unsere Arbeit nicht oder höchstens eingeschränkt zutreffen.“


„…haben wir (BZ) von Anfang an eben nicht nur positiv die Woge der Hilfsbereitschaft und Willkommenskultur begleitet, die es ja in nie geahnter Dimension gab.“


Der letzte Halbsatz ist schlicht weg gesagt falsch. Viele von Sorge erfüllte Bürger haben genau das kommen sehen und deren Ansichten wurden auch von hiesigen Medien ausgegrenzt oder diffamiert.


Sie behaupten ferner, dass die BZ auf die (Einwanderungskrise) und damit verbundenen Probleme hingewiesen hat und besorgte Bürger ebenso zu Wort gekommen seien.


Korrekt!


Fragt sich nur in welchem Verhältnis zu den unzähligen, tendenziellen und regierungsfreundlichen Berichten sowie Kommentaren unter Ihrer und der Ihres Vorgängers Ägide.


Wie schaut es sodann und damit aus?


Und weiter: „…im Bemühen um Differenziertheit und Vernunft im Umgang mit dem Thema. So wollen wir es auch weiter halten.“


Der letzte Satz, unterstellen Sie mir bitte nicht erneut Sie beleidigen zu wollen, das liegt mir nach wie zuvor fern, lässt auf eine Art von redaktionellen „Tunnelblick“ schließen und erinnert mich an das verhängnisvolle Versprechen eines Politikers: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!“


Derartige Phrasen haben mit einem selbstkritischen, aufklärenden und weitestgehend ehrlichen Journalismus nichts gemein.


Oder sehen Sie das anders?


Ich denke nicht, dass Sie meine Leserzuschrift ungekürzt veröffentlichen, weshalb ich jene in den sozialen Netzwerken publiziere.


Nachricht hiervon erhalten die Verleger Dr. Christian H. Hodeige und Wolfgang Poppen, zumal ich es nicht mehr für möglich halte, dass Sie als neuer Chefredakteur in der Lage sind einen diskursiv funktionierenden Verständigungsprozess mit allen Teilen der Bevölkerung zu führen. Letzteres hat aber zwangsläufig Auswirkungen auf die Auflage der BZ.


Mit freundlichen Grüßen


Harald Kraus


(Sprecher)


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