AfD BW | Breisgau Hochschwarzwald

Talkshows – Spiegelbilder der großen Miseren!

Eigentlich erwartet man von den Talks „Maischberger, Anne Will oder Hart aber Fair“ keinen ernsthaften, fairen Diskurs. Dennoch schaut man sie gelegentlich an.


Es fällt einem aufmerksamen Beobachter auf, dass sich Rechte und Konservative an diesem Marktplatz der Meinungsbögen stets in der Minderheit befinden. Was die Vertreter der AfD betrifft, scheint diese Spezies in der medialen Präsenz dieser Fernsehrunden nach der Bundestagswahl völlig ausgestorben zu sein. Zufall?


Wer glaubt denn an so etwas!


An Programmdirektoren von TV-Räten mit Parteibüchern bestellt, haftet mittlerweile das Gschmäckle der Abstrafung von Störern des gesellschaftlichen Friedens.


Schon längst entspringen Einladungen zu den Arenen der Öffentlichkeit nicht der Absicht das Debattenspektrum zu erweitern oder gar der aktuellen Problemlage anzupassen. Sondern dieser Marktplatz braucht Attraktionen damit die Einschaltquote stimmt – etwa die Präsentation eines Menschen mit AfD Parteibuch - und - man kann gewiss sein, dieses Ungetüm wird keineswegs als Gleichberechtigter behandelt, sondern soll öffentlich vorgeführt und in die vermeintlich politisch korrekten Schranken gewiesen werden.


Die Auswahl der Teilnehmer in Talkshows ist stets gleich besetzt.


Das Rezept lautet: Man nehme mindestens zwei linke Politiker, Tendenzjournalisten sowie knetbare Experten für …, was auch immer. Sodann fügt man einen Rechten und artigen Konservativen hinzu. Fertig ist der Brei!


Das Verhältnis drei oder vier zu eins ist somit garantiert. Das wiederum serviert man, mehr oder weniger gut aufgemacht, durch Moderatoren in privilegierten Positionen und würzt das Ganze mit ausgewähltem, eingestimmtem Publikum. So zubereitet wird das Gericht dem braven deutschen Michel zum bekömmlichen Verzehr vorgesetzt - Mahlzeit!


Aufrechte in diesen unwürdigen Theatervorstellungen haben darüber hinaus gegen eine Sprache anzukämpfen, welche gesellschaftlich weitestgehend als verbindlich gilt. Ein populistischer Vertreter der Bevölkerung wird als bedauernswerter, unverbesserlicher Patient nicht selten an den Pranger gestellt.


Ein Hoch auf all die mutigen Politiker, welche dennoch die Arenen der unausweichlichen Gemeinheiten betreten, eine versammelte Meute pointiert oder klug attackiert – desaströser noch -  erhobenen Hauptes den Ort der vorgesehenen Liquidation verlässt. Am darauf einsetzenden, kollektiven Geschrei der Betroffenheitsathleten vermag man sodann zu erkennen, welche Trefferquote erzielt wurde.


Spätestens dann verspürt ein schwankender Teil des Fernsehpublikums, das vieles falsch läuft in Politik und Medien. Ein Licht geht auf, dass derartige Talkshows ein Spiegelbild der großen Misere sind.


Soviel zur Einstimmung!


Harald Kraus


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