AfD BW | Breisgau Hochschwarzwald

Coronavirus - 05.03.2020


Liebe Leser,


anders, als es uns von Staatsseite immer wieder fälschlicherweise erklärt wird, ist die Pandemie mit COVID-19 eine schwerwiegende Belastung für unser Gesundheitssystem, die Erhaltung der Gesundheit unserer Bevölkerung und der damit verbundenen Folgen für unser gesamtes gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben.


Die Bundesregierung und der verantwortliche Bundesgesundheitsminister sowie die Landesgesundheitsminister, Ärztekammern und Gesundheitsämter üben sich in logistischer Reaktion ohne präventiv zu agieren.


Der Gesundheitsminister fordert eine europäische Lösung. Die grenzenlos offene Gesellschaft findet in der Coronavirusepedemie ihre biologische Grenze. Allein nationale Entscheidungen, für die es eigentlich schon zu spät ist, können eine massive europaweite Ausbreitung eindämmen.


Der Gesundheitsminister lässt die Leistungserbringer insbesondere im ambulanten Bereich alleine, Notdiensten und Krankenhäusern ergeht es nicht viel besser. Bis heute habe ich als niedergelassener Arzt keine verbindliche Anweisung, wie zu handeln ist, erhalten, Schutzkleidung oder einzig wirksame Schutzmasken der Klasse FFP3 sind nicht erhältlich. Diese Situation ist vergleichbar mit Polizisten, die ohne Schutzweste auf Streife geschickt werden oder Arbeiter im Tief- und Hochbau ohne Schutzhelme arbeiten sollen.


Die Sterblichkeitsraten zwischen Influenza und COVID-19 unterscheiden sich eklatant.


Laut RKI (Robert-Koch-Institut) wurden bis zur 8. KW 2020 98442 Influenzafälle gemeldet bei 161 Todesfällen. Dies entspricht einer Letalitätsrate von 0,16%. Am 04.03.2020, 15.00 Uhr meldet das RKI in Deutschland 262 COVID-19-Erkrankungsfälle; insofern ist bei keinem Todesfall die Letalitätsrate 0%. Bereits bei zwei Todesfällen, die hoffentlich nicht eintreten, würde die Letalitätsrate bei 0,26% liegen und damit die Influenzarate übertreffen.


Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation), 16.00 Uhr CET beträgt die weltweite Erkrankungsrate 93.164, die Todeszahl 3199 in 77 Ländern, was einer Letalitätsrate von 3,43 entspricht. Weltweit ist damit die Sterblichkeitsrate ca. 21-mal höher als die Sterblichkeitsrate von Influenza in Deutschland.


Leider gehen allen Behörden von falschen Parametern, nämlich den Erkrankten, nicht von den Infizierten aus. Die Erkrankten sind nicht mehr relevant, da sie entweder in stationärer oder häuslicher Quarantäne sind. Die unbekannte Zahl von symptomfreien Infizierten können und werden unbeabsichtigt diese Infektionserkrankung weitergeben.


Ich fordere deshalb nochmals die unmittelbare Schließung der Grenzen, der Schulen, Kitas, Universitäten, Zentralisierung medizinischer Einrichtungen zur Vermeidung der Infektionsübertragung, Schließung der Flughäfen, des öffentlichen Nah- und Fernfernverkehrs und des Verbotes von Großveranstaltungen bis ein nachweislicher Rückgang der Erkrankungszahlen bewiesen ist,.


Dr. med. Wolfgang Ott


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